

Massive Investitionen und Platzverluste durch Landesheimgesetze in Pflegeeinrichtungen: das Drama im Hintergrund
Die aktuell riesigen Aufgaben und zu lösenden Probleme in der stationären Pflege verschütten das Drama der ungezählten Bestandseinrichtungen, die davon betroffen sind und zukünftig vermehrt sein werden.
Was durch den bundesweiten Flickenteppich an Verordnungen und Novellen zu diesen Gesetzen zunehmend den Betrieb und die Existenz von Pflegeeinrichtungen und deren Eigentümer bedroht, und welche Handlungsbedarf wie anzugehen ist, lesen Sie in meinem Gastbeitrag in und auf CARE INVEST.
ALTENHEIME IM BESTAND AM SCHEIDEWEG:
ENTWICKELN ODER AUFGEBEN?
Es wundert niemanden mehr, dass stationäre Altenpflege-Einrichtungen im Bestand nicht nur weiter und zunehmend gebraucht werden. Die schon bisher den Ersatzbedarf nicht deckende Neubau-Tätigkeit ist ins Stocken geraten, weshalb der Bestand nochmals länger durchhalten muss. Aber wie? Ohne ganzheitlichen, strukturierten und kooperativen Angang wird es nichts mit einem machbaren Langzeit-Programm. Die Zeit dafür ist jetzt, es wird nicht mehr einfacher oder billiger!
AUSGANGSBASIS:
ein wachsender Teil des Bestands ist 30 Jahre alt oder älter, fällt immer weiter zurück
HERAUSFORDERUNG:
Modernisierungen und Anpassungen an reale Zwänge auf Dauer finanzieren und umsetzen
HANDLUNGSDRUCK:
Notwendigkeiten nüchtern gewichten, für zukünftige Nutzungen den Überblick schaffen
4-Stufenprogramm zur Entscheidung und Umsetzung:
STUFE 1: PROLOG
Schwachstellen und Bedarf ermitteln
STUFE 2: ANALYSE
Gebäude, Betrieb und Markt prüfen
STUFE 3: KONZEPT
Möglichkeiten, Grenzen und Ziele
STUFE 4: STRATEGIE
Maßnahmen, Budgets und Umsetzung


SENIOREN-IMMOBILIEN:
ALLES AUF EINMAL UMSETZEN? NEIN!
z.B.: Brandschutz, Energie-Einsparungen, Anpassungen an Gesetze und Normen, Modernisierungen, Instand-Setzungen, Änderungen der Betriebs- und Nutzungs-Konzepte ……..
Es kommt alles auf einmal – ob gefühlt oder real: zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt rollt, besonders auf viele stationäre Pflege-Einrichtungen und deren Betreiber – vermeintlich unaufhaltsam - eine Lawine aus regulatorischen Anforderungen zu: kostenträchtige Anpassungen von Bewohnerbädern und weiter im Wettbewerb verteuernde Platzabbauten in Doppelzimmern, zeitgleich mit zunehmenden, zusätzlichen Anforderungen im Brandschutz.
Wirklich unaufhaltsam?
Dazu komplettieren weitere, zusätzlich zur sonstigen Kostenexplosion, steigende Zwänge zur energetischen Ertüchtigung
mancherorts die wirtschaftliche Not. Vom durch das zunehmende Gebäudealter weiter wachsenden Instandhaltungs-Rückstau und massivem Renovierungs- und Instandsetzungsbedarf ganz zu schweigen.
Ist wirklich zwingend und überall alles auf einmal und sofort umzusetzen? Nein!
Panik machen gilt nicht, Verdrängen und Ignorieren helfen nicht. Stillstand im Neubau bedeutet bekanntlich, dass der Bestand länger gebraucht wird und funktionieren muss. Als erprobter Langzeit-Umsetzer zeige ich auf, wie eine sauber nach Prioritäten, Machbarkeiten und die Notwendigkeiten beachtend umgesetzte Projektstruktur die Zielkonflikte auflösen kann. Alles professionell zu organisieren und zu strukturieren braucht Erfahrung, Kompetenz und Moderation. Zentrale, konsequent und agil anzugehende Ziele sind:
> Sicherstellung eines regel- und gesetzes- konformen Weiterbetriebs, auch während laufender Maßnahmen
> Aufrechterhaltung und Verfügbarkeit dringend benötigter Kapazitäten, paralleler Werterhalt, bleibende Renditen
> Bewahrung verbauter Ressourcen innerhalb der technischen Machbarkeiten und wirtschaftlichen Möglichkeiten